SC-Stadion könnte sehr schnell auf dem Flugplatz fertig werden (als gespiegelte Version)…

…und alle wären zufrieden!

Stellt euch vor, es gäbe keine Konflikte zwischen dem SC, den Flugplatznutzern, Anwohnern und Naturschützern! Niemand der klagt!

Wir gehen mit unserer kleinen Umplanung auf den SC zu, doch Baubürgermeister Haag und SC Präsident Keller bezeichnen das als „Störfeuer“. Das Gegenteil ist der Fall! Bei jetziger Planung müssen wir stören, da diese den Flugbetrieb so dermaßen einschränkt, dass unser aller Flugplatznutzer Existenz auf dem Spiel steht. Es wird einen Rechtsstreit geben, der sich über viele Jahre hinziehen kann. Wer will denn sowas?

Deshalb unser Appell an die SC-Fans: schaut euch unseren Vorschlag bitte genau an:

http://www.pro-flugplatz-freiburg.de/neues-sc-stadion-kleine-aenderung-grosse-wirkung/

Hier die Vorteile in Kürze:

  1. Es gibt keine Lärmproblematik und erheblich geringere Verkehrsprobleme mit den angrenzenden Stadtteilen.
  2. Die neue Straße zwischen Granada-Allee und Madison-Allee entfällt, die Variante ist deutlich kürzer. Vor allem muss der Müllberg nicht teilweise abgegraben werden, so dass Kosten in Höhe von mindestens sechs Millionen Euro komplett eingespart werden.
  3. Die Flugsicherheit ist in keiner Weise in Frage gestellt, weil sich der Stadionkörper nicht im Lee-Windfeld befindet und dadurch keine Verwirbelungen auf der Start-Landebahn erzeugt.
  4. Es werden durch deutlich geringeren Flächenverbrauch bei Weitem weniger Ausgleichsflächen notwendig: eine erhebliche Kostenreduzierung.
  5. Dennoch kann in diesem Bereich ein neues Eisstadion errichtet werden.
  6. Die neue Haltestelle bedient die Messe, das Stadion, die Möbelhäuser und das Eisstadion und beinhaltet dort keinerlei Gefährdung der Fahrgäste.
  7. Die neu zu erstellenden Hallen bieten die Möglichkeit, die Dächer zu begrünen, was neben dem ökologischen Gewinn ebenfalls wieder weniger Ausgleichsflächen bedeutet, damit Kostenersparnis.
  8. Durch das angedachte Parkhaus würden riesige Parkflächen entfallen, der SC hätte dafür ein drittes Trainings-Spielfeld zur Verfügung.
  9. Es könnten langwierige juristische Auseinandersetzungen überflüssig werden, was der Verwaltung und dem SC doch auch entgegen käme.

Warum ist Bremgarten für den Segelflug ungeeignet?

Segelflieger brauchen Thermik, damit sie fliegen können.

Im Prinzip gibt es zwei Arten von Thermik: Thermik gibt es entweder in den Bergen, ausgelöst durch Hangaufwinde an der Luvseite der Hänge, oder im Flachland, ausgelöst durch Temperaturunterschiede der unteren Luftschichten durch Sonneneinstrahlung und den verschiedenen Bodenbeschaffenheit mit unterschiedlichem Aufwärmpotenzial. Zweitere Thermikart ist viel schwächer und bei Wind kaum nutzbar.

Bremgarten liegt im Flachland, man erreicht mit einem normalen Schleppflug den Schwarwald nicht, schon gar nicht mit der Winde. Dadurch, dass der Schwarzwald aber in der Nähe ist, und thermisch viel aktiver ist als das Flachland, zieht er ständig Luft aus dem umliegenden Flachland, also aus der Rheinebene ab, sodass dort fast keine Thermik entstehen kann. Das ist Physik. Wenn Luft aufsteigt, muss Luft nachströmen.

In Freiburg werden die Segelflugzeuge mit vergleichsweise sehr kurzen Schleppzeiten direkt an den Roßkopf geschleppt und haben somit direkten Thermikanschluss. Das ist die ökologischste Art der Fliegerei, da wird der Spritverbrauch auf die Flugstunde gerechnet sehr gering. Und jeder könnte sich das leisten. Müssten die Segelflieger nach Bremgarten umziehen, würde alles sehr viel teurer werden und viele, gerade die Judendlichen könnten sich das nicht mehr leisten. Wettbewerbe könnten nicht mehr ausgetragen werden. Die Vereine verlieren ihre Existenzgrundlage.

Deshalb ist der Flugplatz Freiburg unbedingt für die Segelfliegerei zu erhalten!

Segelflugsport in Freiburg bedroht

SONY DSCDie Segelflieger der Freiburger Segelflugvereine sprechen sich gegen das geplante SC-Stadion im Wolfswinkel aus, da es den Segelflug aus Freiburg verdrängen und die Existenz der Freiburger Segelflugvereine vernichten würde. Aber auch ungelöste Probleme mit Altlasten, Artenschutz und Stadtklima sind wichtige Argumente gegen den Standort Wolfswinkel, die auch von Naturschutzverbänden wie dem NABU, BUND und Naturfreunde Freiburg vertreten werden.

Die Segelflieger als Sportler wollen NICHT ein neues Stadion für den SC-Freiburg verhindern, sondern sprechen sich lediglich GEGEN DEN STANDORT WOLFSWINKEL aus. Die Finanzierungsfrage muss von den Freiburger Bürgerinnen und Bürgern beantwortet werden.

Die Segelflieger sehen sich aber auch nicht in der Pflicht, einen alternativen Standort für ein neues SC-Stadion zu finden, obwohl es offensichtlich einige weitaus geeignetere gäbe, auch innerhalb der Stadtgrenzen (siehe z.B. SC-Stadion.de). Wir sind der Auffassung, dass die Standortfrage mit extremer Präferenz für den Wolfswinkel von Seiten der Stadtverwaltung durchgeführt wurde und trotz Nichteinhaltung sog. KO-Kriterien zu keinem Zeitpunkt kritische Punkte kommuniziert wurden. (z.B. die Zusicherung für uneingeschränkten Motorflugbetrieb, fehlerhates Klimagutachten, etc.). Die Stadtverwaltung, aber auch ein Großteil des Gemeinderats, scheint hier eher die Rolle eines Werbeapparats für diesen Standort zu sein.

Wir als Sportvereine appellierten bisher ohne Erfolg an die sportlichkeit des SC-Freiburg und die Fairness der Entscheidungsträger. Jetzt appellieren wir an die Freiburger Bürgerinnen und Bürger, am 1. Februar 2015 mit „NEIN zur Zerstörung unserer Sportstätte“ zu stimmen.

 

Lesen Sie die Argumente im Detail gegen den Standort Wolfswinkel auf der Homepage der BI Pro-Wolfswinkel

Können die Segelflieger umziehen?

Nein.

Zu den Bemühungen der Stadt Freiburg und des SC, einen Ersatz für die Segelflieger zu finden, kann zum derzeitigen Stand folgendes gesagt werden: Es möge gut gemeint sein, wird aber keine Lösung bringen. Denn wäre die Stadtverwaltung Freiburg eher auf unsere Appelle eingegangen, wäre bereits schon länger klar, dass es keine Alternativstätte gibt.

Zu den vorgeschlagenen Ausweichflugplätzen Bremgarten und Kirchzarten:

Bremgarten funktioniert nicht, dort gibt es auch keine Grasbahn und keinen thermischen Anschluss, also völlig ungeeignet für den Segelflugsport (Die meisten Segelflieger aus Bremgarten fliegen in Müllheim, dort ist die Kapazität jedoch begrenzt).

Kirchzarten steht 8 von 12 Monaten unter Wasser und ist jetzt schön völlig überlastet, weshalb ja auch die Kirchzarter den Großteil in Freiburg fliegen.

Vielleicht will der SC und die Stadt uns einen neuen Flugplatz bauen?
Spaß beiseite: der Flugplatz Freiburg ist die Basis für den Segelflugsport in Südbaden. Nur von hier können Meisterschaften ausgerichtet werden. Nur hier ist der Anschluss an die notwendigen Aufwinde über dem Schwarzwald gegeben. Wir werden um diese einzigartige Sportstätte kämpfen.